Die „Akten der Perversion“

Von |2012-11-20T06:22:10+01:0020.10.2012|

Missbrauch bei US-Pfadfindern Von Jens Witte Jahrzehntelang haben die US-Pfadfinder Tausende Missbrauchsfälle vertuscht. Mehr als 1200 Betreuer der Boy Scouts waren allein zwischen 1965 und 1985 in den Skandal verwickelt. Das geht aus bislang geheimen Dokumenten hervor, die nun veröffentlicht werden mussten. Weiter lesen...

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Strafanzeige gegen zwei protestantische Bischöfe

Von |2012-11-19T17:59:23+01:0010.09.2012|

Wie netzwerkB vorliegt, wurde Strafanzeige gegen die ehemalige Bischöfin Frau Maria Jepsen, gegen den ehemaligen Bischof Herrn Karl Ludwig Kohlwage, gegen die ehemalige Pröpstin Heide Emse und gegen den ehemaligen Personalchef der Nordelbischen Kirche, Detlev Nonne, gestellt. Es geht um den Verdacht auf Strafvereitelung. ›››

Verdächtig still

Von |2012-11-20T06:31:36+01:0026.07.2012|

KATHOLISCHE KIRCHE Vor einem Jahr wurde eine Studie zum sexuellen Missbrauch angekündigt, nun stockt das Projekt des Kriminologen Christian Pfeiffer. Wie einflussreich sind die Kritiker? Von Christiane Florin Im Juli 2011 wurden Journalisten in den profanen Räumen des Bonner Universitätsclubs eines Mirakels teilhaftig: Die Bischofskonferenz kündigte ein Forschungsprojekt zum Thema Missbrauch an; Fälle von 1945 bis in die Gegenwart sollten aufgeklärt werden. „Der sexuelle Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige“, lautete der Titel. Gemeint war: mehr Glaubwürdigkeit, weniger Vertuschen. Als federführender Experte wurde der bekannte Hannoveraner Kriminologe Christian Pfeiffer präsentiert. ›››

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Glatze für die Glotzer

Von |2012-11-19T19:28:06+01:0026.07.2012|

DIE ZEIT –  Christ & Welt 26.07.2012 OPFER Wie die Pastorin Susanne Jensen gegen das Desinteresse am Thema Missbrauch ankämpft Von Astrid Prange Eine Theologie für Missbrauchsüberlebende? Gibt es so etwas? Susanne Jensen glaubt fest daran. Die Pastorin aus dem Kirchenkreis Eckernförde macht sich dazu viele Gedanken. „Mir ist es wichtig, meinen Leidensgenossen sa- gen zu können: Steht auf und erhebet eure Häupter!“, sagt die 40-jährige Theologin. Mit spektakulären Aktionen dreht sie den Spieß um. So predigt sie am Buß- und Bettag nicht ihrer Gemeinde, sondern ihrer Kirche Buße. Statt Vergebung fordert sie politische Einmischung. ›››

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Missbrauchsopfer beendet nach sechs Wochen seinen Hungerstreik

Von |2012-11-19T19:28:55+01:0024.07.2012|

nachrichten.t-online.de 24.07.2012 dapd – Das Missbrauchsopfer Norbert Denef hat nach gut sechs Wochen seinen Hungerstreik beendet. Die Entscheidung sei nach Rücksprache mit Unterstützern, die sich seiner Aktion angeschlossen hatten, und den Ärzten gefallen, teilte der 63-Jährige, der Vorsitzender des Opferverbandes NetzwerkB ist, am Dienstag im schleswig-holsteinischen Scharbeutz (Kreis Ostholstein) mit. Er hatte sich seit dem 8. Juni nur noch von Tee, Wasser, Gemüsewasser und Limonensaft ernährt. Mit der Aktion warb Denef für seine Forderung nach einer Aufhebung der Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch. ›››

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Offener Brief zur Beschneidung „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“

Von |2012-10-22T16:45:56+02:0024.07.2012|

Frankfurter Allgemeine 21.07.2012 In der Beschneidungsdebatte appellieren auf FAZ.NET mehr als 400 Mediziner und Juristen an Bundesregierung und Bundestag, die Kinder stärker zu schützen. Der volle Brief im Wortlaut. Weiter lesen... – Mehr auf netzwerkB: netzwerkb lehnt die Beschneidung von Kindern aus religiösen Motiven als Gewalt gegen Kinder ab

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Mehr Fragen als Antworten

Von |2012-11-19T18:58:16+01:0008.07.2012|

DIE ZEIT – Christ und Welt – Aus: Ausgabe 27/2012 Vom offenen Umgang mit sexueller Gewalt sind beide Kirchen noch weit entfernt Die Meldung, die in der vergangenen Woche in vielen Tageszeitungen erschien, war kurz und bündig. „Die Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) haben Vereinbarungen mit der Bundesregierung für einen verbesserten Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Missbrauch unterzeichnet“, heißt es dort in klarem Agenturdeutsch. Kernpunkt der Vereinbarung sei die Übereinkunft, fachliche Mindeststandards zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt in Kirchen und kirchlichen Organisationen einzuführen.

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Der Durchhalter

Von |2012-11-19T18:58:17+01:0008.07.2012|

Publik-Forum 06.07.2012 Norbert Denef wurde als Kind missbraucht. Jetzt ist er 63 und im Hungerstreik – gegen die Verjährung des Verbrechens Er liest. Er trinkt Tee und Wasser. Und er schreibt Mails an Journalisten, in denen er berichtet, wie es ihm geht – nach fast vier Wochen im Hungerstreik. Lange kann er nicht mehr durchhalten. »Ich entscheide täglich neu, ob ich jetzt noch weitermache oder nicht«, sagt Norbert Denef. ›››

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„Weapons of influence“ oder wie der Priester zum Beelzebub wird

Von |2012-11-21T22:29:40+01:0007.07.2012|

Worum geht es eigentlich wirklich beim Missbrauch von Menschen (Foto: Norbert Denef / Engelsburg – Fluchtburg und Gefängnis der Päpste) Ein Gastbeitrag von Martin Miller In den letzten Monaten wurden wir mit den sexuellen Missbrauchsvergehen der Katholischen Kirche, die lawinenartig die Öffentlichkeit überrollten, konfrontiert. Opfer meldeten sich allerorts, die Kirche versuchte zuerst tapfer, ihr Verschulden zu verharmlosen, bis die ganze Affäre so schlimme Ausmasse annahm, dass sie sich „dieser unangenehmen Angelegenheit“ stellen musste. Selbst die Politik sah sich bemüssigt, sich mit dem Problem beschäftigen zu müssen. Man gründete den „Runden Tisch“, der mittlerweile in der Versenkung verschwunden ist und irgendwo unter ›››

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Erzbischof Dr. Robert Zollitsch – Hungerstreik von Norbert Denef

Von |2012-11-16T00:13:31+01:0005.07.2012|

Offener Brief an: Herrn Erzbischof Dr. Robert Zollitsch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz Schoferstraße 2 79098 Freiburg 4. Juli 2012 Hungerstreik von Norbert Denef Sehr geehrter Herr Dr. Zollitsch, ich bin dankbar und glücklich, dass sich der Theologe und langjährige ZDF-Redaktionschef von „Kirche und Leben“, Professor Dr. Michael Albus und der Theologe, kath. Priester (inzwischen laisiert) und Facharzt für therapeutische Medizin, Dr. med. Ludwig Brüggemann (geb. 1939) die Arbeit und Mühe gemacht haben, obiges Buch zu publizieren. Es ist die erschütternde Analyse und Bankrotterklärung der „moralischen Instanz“ Ihres Unternehmens. ›››

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120.000 Euro Ablass

Von |2012-07-03T09:21:51+02:0003.07.2012|

Tageblatt.lu 03.07.2012 von Robert Schneider - Anfang 2010 meldeten sich, nachdem Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch durch Vertreter der katholischen Kirche in andern Ländern bekannt geworden waren, erste Opfer sexueller Gewalt bei Luxemburger Zeitungsredaktionen, so auch bei uns. Vor allem Luxemburger Internatsschüler, die im belgischen Grenzgebiet Grund- und Sekundarschulen besuchten (besonders das katholische ISMA in Arlon tat sich durch die Häufung der Fälle hervor), berichteten von einer quasi systematisierten Kultur des Missbrauchs. Schnell wurde klar, dass der sexuelle Missbrauch nicht nur von den Patern, die sich als Pädagogen versuchten, mit unappetitlicher Regelmäßigkeit durchgeführt wurde, sondern auch Pfarrer in Luxemburg sich an ihren ›››

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Wer macht Recht und Politik in Deutschland?

Von |2012-06-13T14:08:29+02:0006.06.2012|

netzwerkB 06.06.2012 Eingespielte Rekrutierungsmechanismen der CDU Ein Kommentar von Doro Die POLITISCHE MACHT der Römisch-Katholischen Kirche WELTWEIT gründet in erster Linie in der massiven politischen Einflussnahme von Katholiken (u.a. als PolitikerInnen, aber auch JuristInnen, usw.) in die Weltpolitik. Der Vatikan rühmt sich, dass die römisch-katholische Kirche die einzige religiöse Institution der Welt ist, die Zugang zu diplomatischen Beziehungen hat. Papst Johannes Paul II. brüstete sich, „der Heilige Stuhl befindet sich inmitten der Gemeinschaft der Nationen, um die Stimme zu sein, auf die das menschliche Gewissen gewartet hat“. ›››

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Missbrauchsopfer sorgt für Eklat in Berliner Kirche

Von |2012-06-05T07:30:21+02:0004.06.2012|

Berliner Zeitung 03.06.2012 Von Julia Haak Berlin – Mitte der Neunziger wurde ein 16-Jähriger von einem Berliner Kaplan missbraucht. An diesem Wochenende wollte die katholische Kirche den Fall nun mit einer dürren Erklärung vor der St.-Marien-Gemeinde in Reinickendorf abschließen. Doch niemand hatte damit gerechnet, dass das Opfer den Gottesdienst besuchen würde. Es ist zehn Uhr am Morgen, als Peter Beyer* vor der Kirche in seinen roten Schuhen von einem Bein aufs andere tritt. Gemeindemitglieder, vor allem ältere Leute, gehen an ihm vorbei in das große Backsteingebäude. Es ist die St.-Marien-Gemeinde in Reinickendorf. Und es ist nur scheinbar ein ganz normaler Sonntag. Die ›››

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Heimkinder gehen vor Gericht

Von |2012-06-05T07:27:08+02:0002.06.2012|

ZDF MONA LISA 02.06.2012 Entschädigung für ein zerstörtes Leben Es wird vor allem auch ein juristischer Kampf gegen die Verjährungsfrist sein. Denn, so Viebahn, „Letztendlich wird mit allen Möglichkeiten versucht, sich aus dieser Verantwortung herauszuziehen“.

Pastorin schreibt offenen Brief an Bundespräsident Gauck

Von |2012-11-16T00:13:31+01:0030.05.2012|

netzwerkB 30.05.2012 Pastorin Susanne Jensen schreibt offenen Brief an Bundespräsident Gauck Foto: Susanne Jensen nachrichtlich an Bischöfin Ferhs und Bischof Ulrich Sehr geehrter Herr Bundespräsident Joachim Gauck, Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider, ich bitte Sie um Ihre Einflussnahme bei drei Anliegen. Bitte um politischen Einsatz für die Abschaffung der Verjährungsfristen bei sexuellem Missbrauch Bitte um Ihre Einflussnahme auf die EKD bei der Festlegung der Rahmenbedingungen für die Entschädigungsleistungen Bitte um Ihre Hilfe bei dem zur Zeit größten bekannten Missbrauchsskandal der Evangelischen Kirche Deutschlands ›››

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Keine Anzeigepflicht für Bischöfe

Von |2012-05-28T09:44:21+02:0025.05.2012|

Die Presse.com 23.05.2012 Kirche nennt Missbrauchszahlen Rom/Ag. Die italienische Bischofskonferenz hat am Dienstag zu einem für sie überaus unangenehmen Thema erstmals klare Zahlenangaben auf den Tisch gelegt: Demnach soll es im Zeitraum vom Jahre 2000 bis 2011 in Italien insgesamt 135 Fälle von sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Priester und andere geistige Funktionäre gegeben haben.... ...Keine Anzeigepflicht für Bischöfe Es war das erste Mal, dass die Italienische Bischofskonferenz genaue Zahlen für Missbrauchsfälle veröffentlichte. Am selben Tag legte das Gremium neue Leitlinien zum Umgang mit kirchlichen Missbrauchsfällen vor. Darin unterstreichen die Bischöfe die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit den staatlichen Behörden, vor allem der ›››

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Ackermann warnt vor pauschaler Vorverurteilung Pädophiler

Von |2012-05-23T22:10:16+02:0018.05.2012|

Focus 18.05.2012 Ackermann will Umgang mit Pädophilen überdenken Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Stephan Ackermann, will neu über den Umgang mit pädophilen Priestern nachdenken. Er forderte, die Leitlinien für den Umgang mit sexuellem Missbrauch durch Pfarrer zu überarbeiten.... ...Die Diskussion um Missbrauchsfälle durch Geistliche trete im Moment generell in eine neue Phase ein. Bislang sei der Fokus ganz auf den Umgang mit den Opfern gerichtet gewesen, jetzt gerate der Umgang mit den Tätern in den Fokus. Zugleich warnte Ackermann vor einer pauschalen Vorverurteilung aller Pädophilen. „Die Öffentlichkeit sagt, das sind Kinderschänder. Da gibt es nur eine Kategorie, die sind alle krank. ›››

Verjährungsfristen ein „schwerwiegender Makel des deutschen Rechts“

Von |2012-11-15T23:08:21+01:0017.05.2012|

netzwerkB 17.05.2012 Deutsche Verjährungsvorschriften stammen aus römischen Recht Der britische Kronanwalt Geoffrey Robertson ist Gründer und Leiter der größten britischen Kanzlei für Menschenrechte. Er war in zahlreichen Ländern als Anwalt in bedeutenden verfassungs-, straf- und völkerrechtlichen Fällen tätig. Er leitete Missionen für Amnesty International und vertrat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Robertson ist Mitglied der angesehenen Anwaltsvereinigung Middle Temple. 2008 wurde er als herausragender Jurist zum Mitglied des Internal Justice Council der UNO ernannt. In seinem Buch „Angeklagt: Der Papst“ (2011) nennt Robertson die deutschen Verjährungsfristen bei sexuellem Kindesmissbrauch „einen schwerwiegenden Makel des deutschen Rechts“. ›››

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Vatikan und Mafia

Von |2012-05-17T19:17:30+02:0016.05.2012|

SPIEGEL ONLINE 15.05.2012 Der rätselhafte Tod der Emanuela Orlandi Von Annette Langer Vor fast drei Jahrzehnten verschwand Emanuela Orlandi spurlos aus dem Vatikan. Jetzt hoben römische Ermittler das Grab eines verdächtigen Mafia-Bosses aus. Das Rätsel um korrupte Geistliche und die Machenschaften der Magliana-Bande bleibt jedoch ungelöst. Weiter lesen...

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Skandal um US-Fernsehprediger Sex, Drogen, Halleluja

Von |2012-05-17T19:16:49+02:0016.05.2012|

SPIEGEL ONLINE 16.05.2012 Von Marc Pitzke, New York Sie steuern das größte christliche TV-Imperium Amerikas: Die Fernsehprediger Paul und Janice Crouch sind berühmt für ihre tränenreichen Spendenappelle. Doch jetzt stecken sie in einem unheiligen Skandal - sie sollen Unsummen für private Luxus-Eskapaden veruntreut haben. Weiter lesen...

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Erfahrungen mit der Diözese Rottenburg

Von |2012-11-15T23:10:46+01:0015.05.2012|

Ich suche Betroffene von sexualsisierter Gewalt, die diesbezüglich Erfahrungen mit der Diözese Rottenburg gemacht haben. Bitte melden über: info@netzwerkb.org

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Legionäre Christi unter Missbrauchsverdacht

Von |2012-05-14T17:33:57+02:0012.05.2012|

SPIEGEL ONLINE 11.05.2012 Legionäre Christi unter Missbrauchsverdacht Von Simone Utler Es geht um mindestens sieben Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger: Die Legionäre Christi haben dem Vatikan mehrere mutmaßliche Vergehen ihrer Priester gemeldet. Der verstorbene Gründer Marcial Maciel Degollado brachte den Orden in Verruf, weil er sich an Kindern vergangen hatte. Weiter lesen...

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Kardinal deckte pädophilen Priester

Von |2012-05-14T17:34:18+02:0010.05.2012|

taz.de 10.05.2012 Katholische Kirche in Irland Hunderte sexuelle Übergriffe eines katholischen Priesters wurden von Kardinal Brady vertuscht. Dafür soll Brady angeklagt werden, fordern die Opfer. von Ralf Sotscheck DUBLIN taz | Wenn er im Fernsehen auftritt, wirkt er unsympathisch und arrogant. Das ist Seán Brady auch. Er ist Kardinal und höchster Würdenträger der katholischen Kirche Irlands. Forderungen nach seinem Rücktritt wischt er lässig vom Tisch. Dabei hätte er allen Grund, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Weiter lesen...

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Pater L. und die Zäpfchen

Von |2012-11-15T22:49:59+01:0007.05.2012|

SPIEGEL ONLINE 07.05.2012 Eliteschule Collegium Josephinum Von Julia Jüttner Eine katholische Jungenschule in Bonn verabreichte kranken Schülern jahrelang Zäpfchen. Die umstrittene Praxis wurde zwar eingestellt, ein Konzept zur Prävention von sexualisierter Gewalt erarbeitet. Doch die steht ausgerechnet unter der Leitung des Paters, der die Zäpfchen-Medikation befürwortete. Weiter lesen...

Kastriert im Namen des Herrn

Von |2012-05-05T15:48:13+02:0004.05.2012|

SPIEGEL ONLINE 04.05.2012 Von Benjamin Schulz Die katholische Kirche in den Niederlanden ließ 1956 einen Jungen kastrieren - angeblich, um ihn von seiner Homosexualität zu heilen. Diesen und mögliche weitere Fälle erwähnt ein Bericht über Missbrauch in der Kirche nicht, obwohl die Verfasser davon wussten. Der Skandal wird politisch. Als Henk Heithuis 1958 mit Anfang zwanzig starb, hatte er so viel gelitten, dass es für mehrere Leben reicht. Über Jahre von katholischen Geistlichen gequält und sexuell missbraucht, entließ die Kirche ihn erst in die Freiheit, nachdem sie ihn durch Kastration für den kurzen Rest seines Lebens gezeichnet hatte. Weiter lesen...

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Ein Brief an Karlheinz Deschner

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0003.05.2012|

netzwerkB 03.05.2012 Gastbeitrag von Ingo Bading Sehr geehrter Herr Deschner, in einem Interview vom 23.3.2010 mit der Deutschen Presseagentur, veröffentlicht vom Humanistischen Pressedienst (http://hpd.de/node/9114) werden Sie gleich zu Anfang gefragt, ob es ähnliche Razzien wie im März 2010 im Kloster Ettal schon einmal in der Kirchengeschichte gegeben hätte. Und Sie verneinen diese Frage: „Etwas wirklich Vergleichbares kaum, zumindest schweigt meine ‚Kriminalgeschichte des Christentums‘ hierzu ebenso wie meine Sexualgeschichte ‚Das Kreuz mit der Kirche‘.“ Und das scheint mir doch, wie ich denke – Entschuldigen Sie bitte! – ein Irrtum zu sein. ›››

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Geistlicher muss in den Ruhestand

Von |2012-05-02T07:47:18+02:0030.04.2012|

Studio Franken 30.04.2012 Ein Kirchengericht hat einen ehemaligen Bamberger Domkapitular wegen sexuellen Missbrauchs dauerhaft in den Ruhestand versetzt. Zudem ist ihm in Zukunft jede seelsorgerische Tätigkeit untersagt, teilte das Erzbistum Bamberg mit. Das Gericht des Erzbistums München hat außerdem beschlossen, dass der Geistliche den Titel "Domkapitular" ab sofort nicht mehr führen darf. Der 67 Jahre alte Priester war wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch bereits im Jahr 2008 vorläufig in den Ruhestand versetzt worden. Er war von 1978 bis 1984 im Bamberger Ottonianum tätig. Staatsanwaltschaft ermittelt nicht mehr Der Geistliche soll nach Ansicht des Kirchengerichts während seiner Zeit in dem Bamberger ›››

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Bistümer wehren sich gegen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals

Von |2012-11-15T22:20:50+01:0024.04.2012|

Bistümer wehren sich gegen Aufarbeitung des Missbrauchsskandals durch das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen stößt bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche immer noch auf Widerstand. Im vergangenen Sommer hatte die Deutsche Bischofskonferenz das Institut beauftragt, in einem dreijährigen Forschungsprojekt die Personalakten der Kirche auf Missbrauchsfälle zu untersuchen. Die Bistümer Hildesheim und Trier stellten Akten für erste Auswertungen zur Verfügung; inwieweit die anderen 25 deutschen Diözesen ihre Personalakten übergeben, ist aber immer noch nicht ganz geklärt. Viele Pfarrer fürchten offenbar, dass bei Weitergabe der Akten an die Wissenschaftler vertrauliche Daten an die Öffentlichkeit geraten. Weiter lesen...

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Im Zweifel gegen die Opfer?

Von |2012-04-22T12:53:51+02:0019.04.2012|

Bayerisches Fernsehen 18.04.2012 Im Zweifel gegen die Opfer? Das Bistum Regensburg und die Missbrauchsfälle Als Symbol der Anerkennung soll Opfern sexuellen Missbrauchs eine Entschädigung gezahlt werden. So hat es die Deutsche Bischofskonferenz vor einem Jahr versprochen. Mehrere Diözesen haben bereits offengelegt, wie viele Anträge positiv beschieden wurden. Nicht so Regensburg. Das Bistum schweigt. Zu Wort melden sich Opfer, die sich von der Kirche verraten fühlen. Zum zweiten Mal. Weiter lesen...

Dass sie mich wieder zu packen kriegen

Von |2012-04-20T18:24:15+02:0018.04.2012|

Frankfurter Allgemeine 14.04.2012 Missbrauchsskandal in den Niederlanden Späte Enthüllung: Das düstere Bild katholischer Missbrauchsfälle in den Niederlanden wird nun um Fälle von Zwangskastrationen erweitert. Sogar ein ehemaliger Ministerpräsident gerät dabei ins Visier. Von Dirk Schümer Zehntausende Opfer, so eine unabhängige Untersuchungskommission, habe der Missbrauch von Kindern in den Niederlanden gefordert; Tausende Kinder seien vergewaltigt worden, und die kirchliche Hierarchie habe Täter systematisch geschützt und die Reputation der Kirche über das Leid der Opfer gestellt. Als wären die Folgerungen der „Deetman-Kommission“, geleitet von einem protestantischen Politiker, für Hollands Katholizismus noch nicht vernichtend genug, gerät nun ein weiterer furchtbarer Aspekt katholischer Sexualpolitik ins ›››

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An ihren Taten sollt ihr sie erkennen

Von |2012-04-17T12:11:03+02:0017.04.2012|

Humanistischer Pressedienst 17.04.2012 WIEN. (hpd) Die katholische Kirche tut wenig bis gar nichts, um die jahrzehntelange Gewalt an Kindern in ihren Einrichtungen aufzuklären. Zu diesem Befund kommt die österreichische Plattform Betroffene Kirchlicher Gewalt bei einer Pressekonferenz in Wien. Auch der Staat tue wenig. Weiter lesen...

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Göttlicher Schlüpfer

Von |2012-04-17T12:09:55+02:0013.04.2012|

taz.de 13.04.2012 Von heute an zeigt die Katholische Kirche im Trierer Dom wieder einen Monat lang Jesu schmutzige Unterwäsche vor. von Bernd Gieseking Zu Besuch in Trier. Die Geburtsstadt von Karl Marx. Aber sonst beschaulich. Denkt man. Wenn man nicht bereits am ersten Morgen um Viertel vor sieben Uhr morgens wie vom Donner gerührt ist. Der Donner sind die Glocken. Offenbar hat keine Stadt der Welt mehr Glocken auf weniger Quadratmeter. Viertel vor sieben! Bischof Ackermann ruft seine Herde. Die Pädophilen sollen an ihr Tagwerk gehen. Ackermann hat einige davon. Weiter lesen...

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Geheuchelte Fürsorge

Von |2012-04-17T12:09:39+02:0011.04.2012|

Gastbeitrag von Alexa Whiteman 11.04.2012 BONN/OBERWESEL (hpd/gbs) Die katholische Kirche will auf die Einrede der Verjährung bei sexuellen Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen nicht verzichten. Dies lässt sich aus einem Brief der Deutschen Bischofskonferenz schließen, der der Giordano-Bruno-Stiftung vorliegt. ›››

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Vertuschung von Missbrauchsfällen im Bistum Trier

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0029.03.2012|

Offener Brief an den Bischof von Trier, Dr. Stephan Ackermann Vertuschung von Missbrauchsfällen im Bistum Trier ,Niemals tut der Mensch das Böse so vollkommen und fröhlich, als wenn er es aus religiöser Überzeugung tut.‘ (Blaise Pascal) Sehr geehrter Herr Bischof, gemäß uns vorliegender Dokumente haben sich in der zu ihrem Bistum gehörenden saarländischen Pfarrei Herz Jesu, Püttlingen-Köllerbach zahlreiche Missbrauchsfälle ereignet. Im Jahr 2009 meldete sich ein Missbrauchsopfer bei Pfarrer Guido Ittmann, der unser Familienmitglied ist, und berichtete ihm, dass er durch den Priester V. sexuell missbraucht worden sei. Der mutmaßliche Täter soll, wie wir inzwischen wissen, an die dreißig(!) Kinder vergewaltigt ›››

Aufklärung auf katholisch

Von |2012-04-06T12:24:05+02:0029.03.2012|

SPIEGEL ONLINE 29.03.2012 Von Anna Loll und Peter Wensierski Vertuschung statt Aufdeckung: Schont ausgerechnet der Missbrauchsbeauftragte und Trierer Bischof Stephan Ackermann Kinderschänder? In seinem Bistum scheinen die Aufklärer zum Schweigen verdammt zu sein. Weiter lesen...

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Bistum bekommt Problem mit pädophilen Priestern nicht in den Griff

Von |2012-04-02T14:58:02+02:0028.03.2012|

volksfreund.de 28.03.2012 Der Trierer Bischof und Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, Stephan Ackermann, steht abermals in der Kritik. Pädophile Priester dürfen nach den Regeln der Kirche nicht mit Minderjährigen arbeiten. Aber dies geschah kürzlich in einer Kirche in Ackermanns Bistum. Weiter lesen...

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Pädophiler Priester feierte Gottesdienst mit Kindern

Von |2012-03-28T22:03:41+02:0028.03.2012|

SWR.de 28.03.2012 Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, Triers Bischof Stephan Ackermann, steht erneut wegen der Beschäftigung eines pädophilen Priesters in der Kritik. Ein wegen sexueller Übergriffe zu einer Bewährungsstrafe verurteilter Geistlicher soll einen Gottesdienst mit Kinder gehalten haben. Weiter lesen...

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Papst soll von Missbrauch gewusst haben

Von |2012-04-04T08:49:15+02:0027.03.2012|

rp-online.de 25.03.2012 Gelehrte erheben schweren Vorwurf Papst soll von Missbrauch gewusst haben Mexiko-Stadt/Leon (RPO). Mexikanische Gelehrte haben wegen der Missbrauchsskandale in der Kirche schwere Vorwürfe gegen Papst Benedikt XVI. erhoben. Als Chef der Glaubenskongregation habe er von den kriminellen Machenschaften des mexikanischen Gründers der Legion Christi, Marcial Maciel, gewusst und sie verschwiegen. Weiter lesen...

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Aufklärung auf Katholisch


Von |2012-04-01T19:50:48+02:0025.03.2012|

derStandard.at 25.03.2012 Kommentar von Martin Kaltenbrunner Aufklärung auf Katholisch
 Zwei Jahre nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle im Stift Kremsmünster sehen die Konsequenzen der Kirchenführung aus Sicht der Opfer dürftig aus - Zwischenbilanz eines Konvikt-Absolventen Zwei Jahre ist es nun her, seit ein ehemaliger Schüler des Stiftsgymnasiums Kremsmünster das Schweigen gebrochen hat. Zwei Jahre ist es nun auch her, seit Abt Ambros Ebhart nach anfänglichem Zögern eine umfassende Aufklärung der Missbrauchs- und Gewaltfälle im Stift Kremsmünster angekündigt hat. Mit Unterstützung prominenter Medienberater wurde die Öffentlichkeit mittlerweile davon in Kenntnis gesetzt, dass hier nicht, wie anfänglich reflexartig behauptet wurde, "einer nach 20 Jahren sich ›››

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Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung

Von |2012-11-16T00:13:32+01:0022.03.2012|

Bischof Ackermann antwortet Opferanwalt: Kein Verzicht auf die Einrede der Verjährung Mit Schreiben vom 20.2.2012 hatte Rechtsanwalt Dr. Christian Sailer, der seit Jahren Opfer sexueller Gewalt durch katholische Priester in Deutschland und Österreich berät und vertritt, dem Beauftragten der Bischofskonferenz folgendes geschrieben: ›››

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Ende der Parallelgesellschaft

Von |2012-03-25T09:09:05+02:0020.03.2012|

taz.de 20.03.2012 Der Mann, der in der Öffentlichkeit das Gesicht der Kirche für Aufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt ist, soll selbst Pädosexuelle beschäftigt haben. Weiter lesen...

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Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile: Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier

Von |2012-03-25T09:10:06+02:0018.03.2012|

Bistum Trier 18.03.2012 Veröffentlichung bei SPIEGEL-Online vom 18. März 2012 Stellungnahme der Bischöflichen Pressestelle Trier Unter der Überschrift „Bischof Ackermann – Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile“ berichtet SPIEGEL Online am 18. März 2012. Es kann aber gar keine Rede davon sein, dass Bischof Ackermann von der „Null-Toleranz-Linie“ gegenüber dem Verbrechen des sexuellen Missbrauchs abweicht. „Sexueller Missbrauch, vor allem an Kindern und Jugendlichen ist eine verabscheuungswürdige Tat. Dies gilt besonders, wenn Kleriker oder Ordensangehörige sie begehen“, so heißt es in den überarbeiteten Leitlinien der DBK, die seit dem 1. September 2010 in Kraft sind. Weiter lesen... Mehr auf netzwerkB: Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Padophile

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Katholischer Missbrauchsbeauftragter schont Pädophile

Von |2012-03-18T18:03:29+01:0018.03.2012|

SPIEGEL ONLINE 18.03.2012 Der Trierer Bischof Stephan Ackermann beschäftigt nach SPIEGEL-Informationen in seinem Bistum sieben als pädophil aufgefallene Pfarrer. Einer von ihnen soll sexuelle Beziehungen zu einem Schüler gehabt haben, zwei weitere sind wegen Besitzes von Kinderpornografie verurteilt. Weiter lesen...

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Kirchenmitarbeiter in Nordenham soll mehrere Jungen missbraucht haben

Von |2012-03-15T12:46:05+01:0013.03.2012|

NWZ ONLINE 13.03.2012 nordenham - Ein Mitarbeiter der evangelischen Kirche in Nordenham (Kreis Wesermarsch) soll mehrere minderjährige Jungen sexuell missbraucht haben. Der 45-Jährige habe die von der Kriminalpolizei erhobenen Vorwürfe eingeräumt, teilte die evangelische Kirche in Oldenburg am Dienstag mit. Weiter lesen...

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Holland: Kinderschänder missbrauchte Buben drei Jahrzehnte lang

Von |2012-03-14T08:14:57+01:0012.03.2012|

Die Presse.com 12.03.2012 Die Bewohner eines niederländischen Dorfes waren informiert. Der Mann wurde aber niemals angezeigt. Alle schauten weg. Dreißig Jahre lang konnte ein Kinderschänder unbehelligt Minderjährige sexuell missbrauchen. Weiter lesen...

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Von da an begann mein Leidensweg

Von |2012-11-15T17:04:41+01:0010.03.2012|

Sehr geehrte Damen Herren, im Jahre 1954 kam ich, Heinz Meng, mit 10 Jahren in das Nonnenkloster (Knabenheim Sankt Antonius Heiligenbronn) – von da an begann mein Leidensweg. Schläge, drei lange Jahre. ›››

Missbrauch in der katholischen Kirche: Ein Gastbeitrag vom Psychotherapeuten Leo Prothmann

Von |2012-03-07T12:41:39+01:0006.03.2012|

Salzburger Fenster 05.03.2012 Opfer, die gehört werden wollen, fühlen sich auch von der Klasnic-Kommission nicht ernst genommen Heucheln, abwiegeln, verschleppen: Eine zum System der katholischen Kirche gehörende Strategie scheint auch die „unabhängige“ Klasnic-Kommission zu beherrschen. Ein Psychotherapeut, der einige Missbrauchsopfer betreut, berichtet. Weiter lesen...

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Wie das Bistum Regensburg Missbrauchsopfer abfertigt

Von |2012-03-05T14:42:13+01:0029.02.2012|

regensburg-digital 29.02.2012 Demütigung in Serie Die Bischofskonferenz tagt noch bis Donnerstag in Regensburg. Mit viel Pomp und frohen Botschaften. Unter dessen speist das Bistum Missbrauchsopfer per Serienbrief ab. regensburg-digital liegen mehrere wortgleiche Schreiben vor, in denen Betroffene zu Lügnern abgestempelt werden. Erschütternd ist der Fall eines 61jährigen, der zusammen mit der Missbrauchsbeauftragten der Diözese seinen einstigen Peiniger getroffen hat. Der bat ihn um Verzeihung. Die Diözese kann die Schilderungen des Mannes dennoch „nicht nachvollziehen“. Die Bischofskonferenz äußert sich zum Verhalten der Regensburger Diözese nicht. Weiter lesen...

Verzicht auf Verjährungseinreden

Von |2012-02-29T09:43:39+01:0025.02.2012|

Dr. jur. Christian Sailer Rechtsanwalt Max-Braun-Straße 2 97828 Marktheidenfeld-Altfeld Telefon: 09391/504-200 Telefax: 09391/504-202 e-mail: info@kanzlei-sailer.de http://www.kanzlei-sailer.de Herrn Bischof Dr. Stephan Ackermann Beauftragter der Bischofskonferenz für alle Fragen im Zusammenhang des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich Bistum Trier 54203 Trier 20. Februar 2012 Schadenersatz für die Opfer hier: Verzicht auf Verjährungseinreden Sehr geehrter Herr Dr. Ackermann ›››

Hofer nach Missbrauchsvorwürfen zurück im Amt

Von |2012-02-29T09:44:30+01:0023.02.2012|

Salzburger Nachrichten 23.02.2012 Der ehemalige Salzburger Domprediger Peter Hofer kehrt als Pfarrprovisor nach St. Jakob am Thurn zurück. Am Aschermittwoch hielt er seine erste Predigt. Eine Frau wirft dem 48-Jährigen nach wie vor sexuellen Missbrauch vor. Weiter lesen...

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