Alles, was von netzwerkB geschrieben wurde.

„Feinde sollte man besonders lieben“

Von |2016-10-14T08:22:28+02:0020.03.2016|

Redebeiträge von Pater Klaus Mertes und Norbert Denef in der Sendung „Informationen aus Religion und Gesellschaft - Zwischen Versöhnung und Vertuschung“ im Deutschland­funk am Montag den 14. März 2016. Protokoll als PDF herunterladen... AUDIO ⇒ https://youtu.be/22M_UktFvQ4 Christiane Florin: Der Film „Spotlight“ hat gerade einen “Oscar” bekommen. Er erzählt, wie der Missbrauchsskandal der Katho­lischen Kirche der USA öffentlich wurde. Das war vor allem den Recherchen der Zeitung „Boston Globe“ zu verdanken. Der Film ist ein Erfolg bei der Kritik und auch beim Publikum, und trotzdem sagen viele: „ich kann es nicht mehr hören, wenn sie mit dem Thema ‚Missbrauch‘ konfron­tiert werden. Das habe ich bei ›››

Verschärfung des Sexualstrafrechts

Von |2016-12-04T12:54:23+01:0018.03.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 18. März 2016 Bundeskabinett beschließt Verschärfung des Sexualstrafrechts und bleibt dabei doch übermäßig mild. Ein paar kleine Schritte mögen das sein, die das Bundeskabinett da gegangen ist und was es eine „Verschärfung des Sexualstrafrechts“ nennt. Doch klingt es eher wie ein Werbeslogan, denn in der Realität wurde nur sehr wenig dessen, was mit sexuellen Gewalttaten zu tun hat, mit Aufmerksamkeit bedacht und ins Visier genommen. Frauen sollen es etwas leichter haben, ein paar Arten sexuell übergriffigen Verhaltens als Straftat anerkannt zu bekommen. Der § 177 StGB wurde leicht geändert, als mehr kann man das nicht bezeichnen. Der letztendliche ›››

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Zwischen Versöhnung und Vertuschung

Von |2016-03-14T17:14:31+01:0011.03.2016|

Deutschlandradio - Deutschlandfunk Aus Religion und Gesellschaft Zwischen Versöhnung und Vertuschung  Warum der Missbrauchsskandal für die katholische Kirche nicht vorbei ist Diskussion mit: Norbert Denef, Sprecher der Opferinitiative netzwerkB, und Klaus Mertes, Schulleiter und Jesuit Am Mikrofon: Christiane Florin LIVE-Sendung Datum: Montag, 14. März 2016 Zeit: 9:35 Uhr - 10:00 Uhr      

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Deutschland schützt seine Täter

Von |2016-11-04T14:48:30+01:0004.03.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 4. März 2016 Der 1988 verstorbene Hildesheimer Bischof Heinrich Maria Janssen soll angeblich von 1958 bis 1963 einen Jungen sexuell missbraucht haben. Ein Gutachter soll nun die Missbrauchsvorwürfe gegen den ehemaligen Bischof aufarbeiten. Bei einem Offizialdelikt, was der Straftatbestand des sexuellen Missbrauchs von Kindern darstellt, sind Polizei und Staatsanwaltschaft dazu verpflichtet, zu ermitteln. Im vorliegenden Fall jedoch dürfen die Strafverfolgungsbehörden nicht ermitteln – weil es in Deutschland Verjährungsfristen gibt – wodurch Täter bzw. mutmaßliche Täter, wie etwa im vorliegenden Fall, geschützt werden. Anstatt sich dafür einzusetzen, dass die Politik diese Verjährungsfristen aufhebt, so wie es netzwerkB vorgeschlagen hat, s. unter: Gesetzentwurf Verjährungsfristen aufhebenund zwar ›››

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Fachtagung sexueller Missbrauch in der Kirche

Von |2016-09-14T20:38:33+02:0029.02.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 29.02.2016 Bischof Stephan Ackermann, Beauftragter der deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich, hat für den 2. und 3. März 2016 zur Fortbildungstagung nach Köln eingeladen. Gedacht ist die Tagung für Generalvikare, Personalverantwortliche, Präventionsbeauftragte und Ansprechpersonen für Hinweise auf sexuellen Missbrauch. Unter dem Titel „‘Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen‘ (Offb 21,4) – Chancen und Risiken von Spiritualität. Pastorale Herausforderungen und Heilungsaspekte in der Missbrauchsthematik“, soll die Frage zum Umgang mit Schuld und Vergebung aber auch die Möglichkeit einer Heilung durch Glauben und Spiritualität, geklärt werden. In drei Workshops werden die unterschiedlichen Aspekte ›››

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Meldepflicht für sämtliche Missbrauchsfälle

Von |2016-09-10T16:23:56+02:0013.02.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 13. Februar 2016 Die vatikanische Kongregation für die Bischöfe betonte bei einem Einführungskurs zur „Handhabung von sexuellem Kindesmissbrauch“, dass Anzeigen Sache des Opfers und Familien sei - die Australische Bischofskonferenz geht diesbezüglich auf Distanz. Es sei eine "moralische Verpflichtung“ für Bischöfe und Ordensobere zur Anzeige sexueller Missbrauchsfälle bei der Polizei, auch wenn eine rechtliche Verpflichtung nicht bestehen würde, erklärte der Vorsitzende des bischöflichen "Rates für Wahrheit, Gerechtigkeit und Heilung“ (ein von der Australischen Bischofskonferenz berufenes Gremium) "Auch wenn die Bischöfe nicht per Gesetz zur Anzeige von Missbrauchsfällen verpflichtet sind, haben sie die moralische Pflicht, im Interesse einer effizienten ›››

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Deutsche Aufarbeitung

Von |2016-08-08T21:26:19+02:0030.01.2016|

Um was geht es eigentlich bei dieser „neuesten“ Aufarbeitungs-Kommission? Foto: v.l. Dr. Christine Bergmann, Prof. Dr. Jens Brachmann, Brigitte Tilmann, Prof. Dr. Sabine Andresen (Vorsitzende), Prof. Dr. Peer Briken, Prof. Dr. Barbara Kavemann, Prof. Dr. Heiner Keupp Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs beruft die sieben Mitglieder für die unabhängige Aufarbeitungskommission. Ein Zwischenruf von Angela Ebert Vielleicht sogar um`s gleichberechtigte Partizipieren? Prof. Dr. Andresen: Die Kommission will sichere Räume öffnen...., die das Erzählen über Erfahrungen sexuellen Missbrauchs in der Familie, im Sport-Verein, in einem Heim oder einem Internat möglich machen. Das hört sich doch gut an, aber: Das hieße ja, derzeit ›››

Bistum Hildesheim: Neue Vorwürfe

Von |2016-02-02T11:29:10+01:0027.01.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 27.01.2016 Gegen das Bistum Hildesheim gibt es neue Vorwürfe: Angeblich soll die Mutter eines betroffenen Mädchens vor Jahren von Priester R. auch missbraucht worden sein. Die Staatsanwaltschaft sei eingeschaltet, um zu ermitteln. netzwerkB fordert schon seit 2010 eine Anzeige- und Meldepflicht bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung – Bischof Trelle könnte so gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Vorwurf der Vertuschung ihm nachgewiesen würde. netzwerkB fordert ebenfalls schon seit 2010 die Aufhebung der Verjährungsfristen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Im vorliegenden Fall von Pater Peter R., der 2010 auch im Zentrum des Missbrauchsskandals am Canisius-Kolleg mit mehr als 100 Opfern ›››

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Versöhnungsakt in St. Blasien

Von |2016-10-11T08:15:27+02:0016.01.2016|

"Um Versöhnung geht es jetzt liebe Zuschauer und um ein Thema was regelmäßig in der Öffentlichkeit steht - Missbrauch, Verschweigen und Vertuschung in der katholischen Kirche. Das alles deckte Jesuitenpater Klaus Mertes vor etwa sechs Jahren am Canisuis-Kolleg in Berlin auf und auch Norbert Denef aus Sachsen hat so ein Verbrechen am eigenen Leib erfahren. Er und Pater Mertes haben sich jetzt getroffen - sie wollen gemeinsam eine Stiftung gründen. Es sollen Menschen ausgezeichnet werden, die außergewöhnliches leisten, damit Gewaltopfer ihr Schweigen brechen können, ohne von der Gesellschaft dafür ausgegrenzt zu werden." - Hier können Sie spenden, um die Gründung der Stiftung ›››

Georg Ratzinger weist Vorwürfe zurück

Von |2016-08-22T23:42:31+02:0011.01.2016|

netzwerkB Pressemitteilung vom 11.01.2016 Priester und Lehrer sollen bei den Regensburger Domspatzen von 1953 bis 1992 mindestens 231 Kinder misshandelt haben - 50 Kinder seien davon auch Opfer sexueller Gewalt geworden. Der Bruder des emeritierten Papstes Benedikt XVI. soll von den Vorgängen gewusst haben. Davon geht der von Bistum und Chor mit der Klärung des Skandals beauftragte Rechtsanwalt Ulrich Weber aus. Ratzinger hat diese Vorwürfe zurückgewiesen, von den Missbrauchsfällen im Chor etwas gewusst zu haben. Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt (netzwerkB), teilt hierzu mit: Der Vorwurf, Ratzinger hätte von den Missbrauchsfällen im Chor etwas gewusst, wiegt schwer. Rechtsanwalt Ulrich Weber wird beweisen müssen, wenn er ›››

Stiftung „Versöhnung“

Von |2016-02-03T03:57:48+01:0003.01.2016|

Die Stiftung "Versöhnung" hat das Ziel, das gesellschaftliche Schweigen in den Bereichen sexualisierter Gewalt und Misshandlung von Kindern zu brechen. Gewaltopfer sind auf Hilfe angewiesen – auf Personen, die sich in der Öffentlichkeit gegen das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von physischer und psychischer Gewalt einsetzen. Das erfordert Mut und diesen gilt es zu unterstützen. Die Stiftung soll genau das leisten, indem sie jährlich Preise ausschreibt für Personen, die Außergewöhnliches geleistet haben, um das gesellschaftliche Schweigen über sexualisierte Gewalt und Misshandlung von Kindern zu brechen. Die Zuteilung der Preisverteilung soll nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht werden. Stiftungszweck Zweck der Stiftung ist, das ›››

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Zwei Minuten nichts tun

Von |2016-04-13T08:57:16+02:0001.01.2016|

Das Team von netzwerkB wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein gewaltfreies Jahr 2016 und empfiehlt: Zwei Minuten nichts tun - Hier können Sie spenden und Mitglied werden: http://netzwerkb.org/jetzt-unterstuetzen/ Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org

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Weihnachten 2015

Von |2016-01-01T10:12:36+01:0024.12.2015|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, heute, am 24. Dezember 2015, erhielt ich von Bischof Trelle ein ausführliches Antwortschreiben auf meinen offenen Brief "Akt der Versöhnung" vom 14. November 2015. Dass es allen Beteiligten schwer fallen wird, über einen "Akt der Versöhnung" nachzudenken und gemeinsam nach möglichen Wegen zu suchen, dies teilte er mir in seinem Schreiben mit. Folgende Aussage von Bischof Trelle lässt hoffen: "Ich sage Ihnen gerne zu, mich für Ihr Anliegen, dem Akt der Versöhnung, einzusetzen." Möge es ihm und UNS im Neuen Jahr 2016 gelingen, weitere Verbündete für einen "Akt der Versöhnung" zu finden. Eine friedliche Weihnachtszeit ist nicht selbstverständlich für alle. Viele ›››

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Versöhnung anbieten

Von |2016-01-03T06:59:59+01:0017.12.2015|

netzwerkB Pressemitteilung vom 17.12.2015 Bischof Trelle vom Bistum Hildesheim soll „Missbrauchs-Vorwurf“ vertuscht haben, laut SPIEGEL ONLINE 15.12.2015. Von komplettem „Versagen" und „Rücktritt" ist die Rede. In Deutschland gibt es bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung keine Melde- und Anzeigepflicht. Insofern hätte Bischof Trelle, wenn er angeblich einen „Missbrauchs-Vorwurf“ vertuscht haben soll, nicht gegen die gesetzliche Norm unseres Staates verstoßen. „Vertuschen" ist in Deutschland durch die aktuelle Gesetzeslage legal. netzwerkB fordert schon seit 2010 eine Anzeige- und Meldepflicht bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung - Bischof Trelle könnte so gesetzlich zur Verantwortung gezogen werden, wenn der Vorwurf der Vertuschung ihm nachgewiesen würde. netzwerkB fordert ebenfalls ›››

Akt der Versöhnung

Von |2016-02-03T04:19:19+01:0016.12.2015|

Positionspapier Stand 09.10.2015 (als PDF herunter laden) Im folgenden Text wird ausgelotet was denn der ‘Akt der Versöhnung’ für uns – netzwerkB – und unsere Gesellschaft bedeuten könnte. Im Wust der Forderungen an Betroffene, oder von Betroffenen an die Gesellschaft, haben sich begriffliche Ungenauigkeiten eingeschlichen, die deshalb geklärt werden sollten. Es wird danach auf historische und gesellschaftliche Beispiele von ähnlichen Unterfangen verwiesen. Die Notwendigkeit einer Versöhnung wird dargestellt zusammen mit möglichen Wegen, die dann beschritten werden können und warum es für dieses historische Unterfangen notwendig ist, eine Stiftung ‚Akt der Versöhnung‘ ins Leben zu rufen und nachhaltig mit Ressourcen auszustatten. Begriffsbestimmung Betroffene ›››

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Jeder Euro hilft uns weiter

Von |2016-02-02T11:34:50+01:0005.12.2015|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, am Nikolaustag vor vier Jahren, am 6. Dezember 2011, haben wir die Delegierten des Bundesparteitags der SPD davon überzeugen können, die Verjährungsfristen für sexualisierte Gewalt aufzuheben - eine Verlängerung im Zivilrecht, von 3 auf 30 Jahre, war das Ergebnis. Wir fordern nach wie vor die komplette Aufhebung der Verjährungsfristen! Mit Ihrer Unterstützung werden wir unser Ziel erreichen. Jeder Euro hilft uns weiter - hier können Sie spenden: https://netzwerkb.org/spenden Herzliche Grüße Norbert Denef - netzwerkB - Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Norbert Denef, Vorsitzender Postanschrift: Schulstr. 2 B 23683 Scharbeutz Telefon: +49 (0)4503 892782 Mobil: +49 (0)160 2 ›››

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Perfide Strategie der Charité

Von |2016-08-22T23:42:11+02:0026.11.2015|

netzwerkB-Vorsitzender Norbert Denef über die perfide Strategie der Charité. Interviewanalyse zum Präventionsprojekt „Kein Täter werden“ (als PDF herunterladen)   Sie kennen das Präventionsprojekt „Kein Täter werden“. Wie sind Sie darauf aufmerksam geworden? Ich habe das Projekt von seinen Anfängen an – es begann ja 2005 als erste Dunkelfeldstudie - beobachtet. Ich habe mich mit Herrn Prof. Beier schon am 10.10.2006 in der ARD Fernsehsendung ‘Menschen bei Maischberger‘ und dann wieder am 2.10.2007 in der ZDF Fernsehsendung Johannes B. Kerner‘ gestritten. Wie war Ihr erster Eindruck von dem Projekt? Wie hat es auf Sie gewirkt? Herr Prof. Beier postuliert, dass ‚Pädophilie‘ (wir lehnen diesen Begriff ›››

Bauernopfer in der Mainzer Kita ‘Maria Königin‘

Von |2016-03-28T21:05:59+02:0024.11.2015|

netzwerkB-Pressemitteilung vom 24.11.2015 55 Kinder sollen monatelang mehrfach täglich in der Mainzer Kita ‘Maria Königin‘ massiv bedroht und erpresst worden sein und sexualisierte Gewalt erfahren haben - das Bistum Mainz, mit Kardinal Karl Lehmann an der Spitze, „feuerte“ im Juni 2015 sieben Angestellte. "Die Vorwürfe haben sich nach dem bisherigen Ermittlungsstand nicht erhärtet. Es haben sich überwiegend entlastende Erkenntnisse ergeben", sagt nun die Leitende Mainzer Oberstaatsanwältin Andrea Keller. In unserer netzwerkB-Pressemitteilung vom 17. Juni 2015 haben wir uns gegen das "feuern" der Angestellten ausgesprochen und stattdessen gefordert, näher hinzuschauen. Gleichwohl die Staatsanwaltschaft angeblich wegen Mangel an Beweisen das Verfahren einstellen wird, fordern wir nach ›››

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„One in Five“ – OB DOS HOLFT?

Von |2016-03-11T13:11:43+01:0018.11.2015|

Am 18. November 2015 findet zum ersten Mal ein "Europäischer Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch" statt. "One in Five", eine Kampagne des Europarats, soll den Schutz von Kindern vor "Missbrauch" verbessern. Denn jedes fünfte Kind in Europa sei Opfer von sexueller Gewalt. Mit einer Kampagne "Kinder sind kein Sexspielzeug!", versucht der Verein ‘Innocence In Danger‘ auf sich aufmerksam zu machen. Wir von netzwerkB fragen uns sehr besorgt, ob das hilft? – Wenn Sie unsere Cartoons unterstützen wollen und mit Ihrem Logo präsentieren möchten, schreiben Sie an info@netzwerkb.org Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 ›››

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Bischof Trelle – Akt der Versöhnung

Von |2016-01-03T07:03:30+01:0014.11.2015|

Offener Brief an Bischof Norbert Trelle (als PDF herunterladen) Akt der Versöhnung Sehr geehrter Herr Bischof Trelle, der inzwischen verstorbene Bischof Heinrich Maria Janssen soll sich über Jahre hinweg an einem Jungen vergangen haben, darüber berichtete kürzlich das Nachrichtenmagazin ‘Der Spiegel‘, seitdem herrscht große Aufregung im Bistum Hildesheim. Obwohl es keine echten Beweise gibt, halten Ihre Mitarbeiter im Bistum die Vorwürfe dennoch für plausibel. Aus den Medien konnte ich entnehmen, dass Sie als Bischof die Meinung vertreten, dass auch bei einem verstorbenen mutmaßlichen Täter die Unschuldsvermutung gelte. Dem Opfer glauben, und damit sein Leid anerkennen, ist ein mutiger Schritt, das haben ›››

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Bischof Trelles Argumente eher fadenscheinig

Von |2016-01-03T07:03:59+01:0013.11.2015|

Bischof Heinrich Maria Janssen soll sich an einem Jungen vergangen haben von Sören Oelrichs Über Jahre hinweg soll sich der inzwischen verstorbene Bischof Heinrich Maria Janssen an einem Jungen vergangen haben. Weil diese Vorwürfe vor einer Woche bekannt geworden sind, herrscht große Aufregung im Bistum Hildesheim. Der amtierende Bischof Trelle fordert nun den Fall differenziert zu betrachten. Das Bistum halte die Vorwürfe zwar für plausibel, echte Beweise gebe es aber nicht. Auch hier müsse die Unschuldsvermutung gelten. Kritik an dieser Haltung kommt nun von den Opferverbänden. Von einer so wörtlich, wachsweichen Argumentation, spricht Mathias Katsch, von der Opferinitiative ‘Eckiger Tisch‘. Trelle ›››

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Fonds sexueller Missbrauch

Von |2018-07-25T10:21:05+02:0024.10.2015|

Unmut über Geschäftsstelle Ein Gastbeitrag von Brigitte Lochmann Ich habe über 1 Jahr auf den Entscheid auf Übernahme der Kosten meiner Therapie gewartet. Daraufhin habe ich einen Antrag auf Übernahme meiner erhöhten Fahrtkosten gestellt. Da ich auf Grund meiner psychischen Erkrankung nicht in der Lage bin, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, habe ich einen Antrag auf Übernahme meiner erhöhten Fahrtkosten gestellt. Ich fahre nicht mit dem Taxi, sondern habe mir privat einen Fahrdienst gegen Bezahlung organisiert, der wesentlich günstiger als ein Taxi ist (ich bin Hartz IV-Empfängerin und kann das nicht selbst bezahlen). Dieser Antrag wurde wieder monatelang bearbeitet. Am 7.10.2015 wurde mir ›››

In eigener Sache: netzwerkB-Vorstand für 2016

Von |2015-11-11T06:07:49+01:0011.10.2015|

Die Mitgliederversammlung von netzwerkB hat am 10. Oktober 2015 einen neuen Vorstand für 2016 gewählt: Norbert Denef wurde bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme zum Vorstand gewählt. Dr. Marcella Becker wurde bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme für den erweiterten Vorstand gewählt. Axel Mewes, Dipl. Psych. wurde bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme für den erweiterten Vorstand gewählt. Mehr über netzwerkB...

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Stiftung „Akt der Versöhnung“

Von |2015-09-27T16:57:24+02:0015.09.2015|

Ziel der Stiftung soll sein, das gesellschaftliche Schweigen in den Bereichen sexualisierte Gewalt und Misshandlung von Kindern zu brechen. Gewaltopfer sind auf Hilfe angewiesen – auf Personen, die sich in der Öffentlichkeit gegen das Verschweigen, Verleugnen und Vertuschen von physischer und psychischer Gewalt einsetzen. Das erfordert Mut und diesen gilt es zu unterstützen. Die Stiftung soll genau das leisten, indem sie jährlich Preise ausschreibt für Personen, die Außergewöhnliches geleistet haben, um das gesellschaftliche Schweigen über sexualisierte Gewalt und Misshandlung von Kindern zu brechen. Die Zuteilung der Preisverteilung soll nicht an irgendeiner Nationalität festgemacht werden. Stiftungszweck Zweck der Stiftung ist, das gesellschaftliche ›››

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netzwerkB-Jahrestagung 2015

Von |2015-10-11T16:40:35+02:0012.09.2015|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, wir laden Sie herzlich zur netzwerkB-Jahrestagung vom 10. - 11. Oktober 2015 nach Scharbeutz, Hotel Wennhof, Seestraße 62 ein. „Akt der Versöhnung“ Über das Projekt „Akt der Versöhnung“, in Zusammenhang mit der geplanten Stiftung, führte der Vorsitzende von netzwerkB, Norbert Denef, Gespräche - darüber und vieles mehr wollen wir sprechen. Herzliche Grüße Ihr netzwerkB Team - Programm:  netzwerkB-Jahrestagung 2015 10. Oktober 2015  17:00 Uhr Mitgliederversammlung (Tagesordnung als PDF herunter laden) 20:00 Uhr gemeinsames Abendessen 11. Oktober 2015 10:00 Uhr gemeinsamer Strandspaziergang (Treffpunkt Seebrücke Scharbeutz) - Kreative Vorschläge, wie es mit netzwerkB weiter gehen solIte, sowie Ihre Anmeldung zur Tagung erbitten wir bis zum 25. September 2015 an: info@netzwerkb.org - ›››

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Aufarbeitung ohne gesetzliche Grundlage

Von |2016-08-20T17:25:59+02:0021.07.2015|

Offener Brief an den ‘Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs’, Johannes-Wilhelm Rörig (als PDF herunterladen) Sehr geehrter Herr Rörig, in Ihrer Pressemitteilung Nr. 12 vom 02.07.2015 geben Sie bekannt, dass ab 2016 eine ‘Unabhängige Aufarbeitungskommission’ Verbrechen von sexualisierter Gewalt an Kindern aufarbeiten soll. Deutschland setze damit international bei der Aufarbeitung neue Akzente. Ziele der Aufarbeitungskommission seien: Anerkennung des Unrechts, besseres Verständnis des Themenkomplexes und der Folgen in der Gesellschaft und letztendlich bessere Prävention. Der Begriff „Aufarbeitungskommission“ – wenn man historischen Beispielen, u.a. Südafrika folgen möchte- involviert unbedingt Täter und Opfer. ‚Aufarbeitung‘ weckt große Hoffnung bei Betroffenen, die tagtäglich unter der Last der ›››

ALLES MUSS RAUS

Von |2015-10-06T13:10:54+02:0013.07.2015|

Das Buch “ALLES MUSS RAUS” von Norbert Denef ist ein dokumentarischer Rückblick zum Thema sexualisierte Gewalt von 1994 bis 2015. Hinter den Kulissen spielen sich oft Dinge ab, die der Zuschauer nicht mitbekommt. Denef beschreibt unter anderem wie er zwei Jahre lang brauchte, bis ‘DER SPIEGEL‘ seine Geschichte am 5. Dezember 2005 veröffentlichte. Was er vor und nach den Fernsehsendungen „Nachtcafé“, „Unter uns“, „Menschen bei Maischberger“, „Johannes B. Kerner“ oder „Hart aber fair“ erlebte, könnte von allgemeinem Interesse sein. Er beschreibt was hinter den Kulissen bei seiner Rede beim Bundesparteitag der SPD im Dezember 2011 ablief und berichtet über die Hintergründe seines 46 tägigen Hungerstreiks - dies und vieles mehr... Das Buch steht kostenfrei als ›››

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netzwerkB sieht roth – Task-Force Missbrauch

Von |2016-03-19T23:26:24+01:0009.07.2015|

(Cartoon gesponsert von: roth-cartoons.de) Es ist soweit. In 2016 soll es endlich losgehen. Die „Unabhängige Aufarbeitungskommission Kindesmissbrauch“, kurz UAK, ist im Anmarsch, die Task-Force für sexuellen Missbrauch. Jedenfalls will diese UAK die europäische Vorreiterrolle in Europa einnehmen. International die erste Kommission. Dafür schlagen die sich auf die Brust, ich aber muss röcheln. Sehen Sie, so ist das in Deutschland, im Land der Dichter und Denker. Das ist typisch für Deutschland. Immer Erster sein wollen, wenn es darum geht, unerträgliche Gewalt-Ausmaße der Vergangenheit aufzuarbeiten. Das Ziel der UAK lautet: Die sich seit 5 Jahren über Deutschland ausbreitende Skandalwelle in ruhiges Fahrwasser zu leiten. ›››

Mainzer Kindertagesstätte ‘Maria Königin‘

Von |2016-04-21T15:24:40+02:0007.07.2015|

In der Mainzer Kindertagesstätte ‘Maria Königin‘ soll es unter Drei- bis Sechsjährigen über Monate hinweg zu sexualisierter Gewalt gekommen sein - ErzieherInnen wurden gefeuert. netzwerkB Positionspapier (als PDF herunterladen) Wieso eine unkonventionelle Art der Entlassung von MitarbeiterInnen und die Ablehnung von Verantwortung das Bandenwesen sowohl ermöglicht als auch bedingt und am Ende die Entlassung der MitarbeiterInnen begründet. Die vorgenommene Entlassung ihrer sieben Angestellten hat dem Träger der Mainzer Kita Maria Königin bislang kaum öffentliche Kritik eingebracht. Man könnte meinen, die ErzieherInnen hätten mit ihrem dienstlichen Verhalten das Geschehene allein ermöglicht und hervorgebracht und es damit auch allein zu verantworten und im ganzen Land sei ›››

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Ich wurde sexuell missbraucht – Alles muss raus

Von |2015-07-13T19:59:17+02:0007.07.2015|

Im Jahr 2007 erschien unter dem Titel „Ich wurde sexuell missbraucht“ das erstes Buch von Norbert Denef. Er beschrieb die Zeit seiner Kindheit und schilderte auch welche Auswirkungen es hat wenn man 35 Jahre lang schweigt. In einer überarbeiteten Auflage im Jahr 2015 fügte er noch die Kapitel „Einzelhaft“, sowie „Thomas Mann und die Knabenliebe“ hinzu. In seinem neuen Buch „Alles muss raus“ beschreibt Denef seinen Weg in der Öffentlichkeit seit 1994. Hinter den Kulissen spielen sich oft Dinge ab, die der Zuschauer nicht mitbekommt. Denef beschreibt unter anderem wie er zwei Jahre lang brauchte, bis ‘DER SPIEGEL‘ seine Geschichte am ›››

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Die Bauernopfer

Von |2016-04-21T15:24:21+02:0017.06.2015|

netzwerkB Pressemitteilung vom 17. Juni 2015 Das Bistum Mainz, mit Kardinal Karl Lehmann an der Spitze, „feuert“ lieber sieben Angestellte, anstatt selbst die Verantwortung für den Skandal in der Mainzer Kita ‘Maria Königin‘ zu übernehmen. 55 Kinder sollen monatelang mehrfach täglich massiv bedroht und erpresst worden sein und sexualisierte Gewalt erfahren haben. Laut Berichten soll es geradezu ein Bandenwesen von Kindern gegen andere Kinder gegeben haben. Die Frage ist zu stellen, was für eine Kultur in dieser Kita vorherrschte, dass ein solch massives Ausagieren von Gewalt möglich war. Die Entlassung von allen Mitarbeitern mag für manche befreiend wirken; der Anschein wird ›››

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Papst Franziskus und der Kinderschutz

Von |2016-04-27T06:48:21+02:0010.06.2015|

netzwerkB Pressemitteilung vom 10.06.2015 Papst Franziskus stimmte Vorschlägen zu, die die Päpstliche Kommission für Kinderschutz wie folgt benannte: Die Bischofskonferenzen, die Missions- und die Ostkirchen-Kongregationen sollen künftig für Fälle von Amtsmissbrauch durch Bischöfe (im Bereich sexueller Missbrauch durch Kirchenleute) zuständig sein und die entsprechenden Anzeigen entgegennehmen. Die Glaubenskongregation soll den Auftrag bekommen, in diesen Fällen einen Prozess gegen Bischöfe zu führen. In der Glaubenskongregation soll eine neue Justizabteilung eingerichtet werden. Diese Abteilung soll von einem vom Papst ernannten Sekretär geleitet werden. Der Heilige Vater soll nach fünf Jahren eine formelle Überprüfung durchführen lassen, wie effizient diese Neuerungen sind. Norbert Denef, Sprecher ›››

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Papst, Führer und Geheimdienst

Von |2015-06-04T03:18:53+02:0030.05.2015|

Papst Franziskus irrt Eine Kolumne von Hildegard Verhees "Der Guten Nachricht" - einer Nachricht der GÜTE - setzt er „Schlagen mit Würde“ entgegen. Ein Papst ruft zu Strafe und Gewalt auf. Was ist „Schlagen mit Würde“? Gewalt an Kindern ist eines Erwachsenen Schwäche. Muss Strafe sein??? Nach den Worten des Papstes soll ein Kind zu einem schwachen, schlagenden Menschen aufschauen - zu jemand, der das Kind glaubt schwächen zu müssen, um sich selbst stark fühlen zu können. Ein Kind soll Vertrauen lernen - trotz Gewalt? Unreflektiert - wie viele andere geschlagene Kinder - bringt AUCH dieser Papst die selbst erlebte Gewalt ein in die Spirale, gibt den Multiplikator von Gewalt wie alle anderen gewaltbesessenen ›››

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Sind so kleine Hände

Von |2015-06-04T03:22:42+02:0030.05.2015|

Kinder Sind so kleine Hände, winz'ge Finger dran. Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann. Sind so kleine Füße mit so kleinen Zeh'n. Darf man nie drauftreten, könn' sie sonst nicht geh'n. Sind so kleine Ohren, scharf und ihr erlaubt. Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub. Sind so schöne Münder, sprechen alles aus. Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus. Sind so klare Augen, die noch alles seh'n. Darf man nie verbinden, könn'n sie nichts versteh'n Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei. Darf man niemals quälen, geh'n kaputt dabei. Ist so'n kleines Rückgrat, sieht man ›››

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Papst bekräftigt Gewalt gegen Kinder

Von |2016-05-25T20:20:57+02:0029.05.2015|

Papst Franziskus bekräftigt erneut seine umstrittene Haltung zur Züchtigung von Kindern. In einem Interview mit der argentinischen Zeitung La Voz del Pueblo sagte der Papst: „Ich sage immer: Man soll ein Kind nicht ins Gesicht schlagen, weil das Gesicht heilig ist. Aber zwei oder drei Klapse auf den Hintern schaden nicht“. Franziskus wurde von seiner Mutter geschlagen - auch darüber berichtet die Zeitung La Voz del Pueblo. Hier schließt sich der Teufelskreis: Nicht aufgearbeitete erlebte Gewalt in der Kindheit wird idealisiert und später an die nächste Generation weitergegeben. Hitler wurde als Kind auch geschlagen und hat dann später Millionen Menschen umgebracht. ›››

Ausgezeichnete Arbeit!

Von |2016-01-30T15:40:14+01:0023.05.2015|

netzwerkB Pressemitteilung vom 18.05.2015 Der Verein "Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt", kurz netzwerkB, vergibt heuer einen Preis mit stehender Ovation für "herausragende" Leistungen im Kinderschutz. Als erster Preisträger wird der Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, mit dem Ehrenpreis ‘Der goldene Aschenstreuer’ ausgezeichnet. Nachdem 2013 einige Medien über mögliche pädokriminelle Netzwerke im Deutschen Kinderschutzbund berichteten und noch berichten, beauftragte Heinz Hilgers regelrecht getrieben vom Hang zur Wahrheit das Göttinger Institut für Demokratieforschung mit der historischen Aufarbeitung dieses unglaublichen und paradoxen Sachverhaltes im Deutschen Kinderschutzbund. Erstaunlich, dass auf dem Weg zur Wahrheitsfindung unter anderem ein Ordner des Arbeitskreises "humane Sexualität (mit Schwerpunkten wie ›››

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Merkel’s Quak-Orchester – Realsatire in Berlin

Von |2016-01-27T17:02:52+01:0020.05.2015|

Beispielhaftes Vorgehen des GRÜNEN Landesverbandes Berlin Jetzt sind die GRÜNEN mal wieder dran. Zur letzten Wahlzeit hat man sich ja noch etwas bedeckt gehalten, auch wenn der Skandal schon am Kochen war. Dann hat man – das ist ja derzeit eine richtige Wachstumsindustrie – ein Gutachten in Auftrag gegeben. Und nun macht man – en vogue 2015 (so als späte Reaktion zu dem Enthüllungs-Tsunami von 2010 - dazwischen war ja nix was wirklich konkret Betroffenen geholfen hätte) – auf  Aufarbeitung.  (sollte man vielleicht als Unwort für 2015 vorschlagen - wir haben es ja auch schon nach 1945 nicht geschafft, wieso jetzt) ›››

Kinderschutzsumpf

Von |2016-01-27T17:02:27+01:0020.05.2015|

Unsere Stellungnahme zu den Themen ‘Pädokriminelle Netzwerke im Deutschen Kinderschutzbund‘ und ‘Odenwaldschule kann weiter betrieben werden’ entnehmen Sie bitte folgender Karikatur: http://netzwerkb.org/wp-content/uploads/2015/05/kinderschutzsumpf.jpg Nutzungen der Karikatur unterliegen dem Urheberecht und Nutzungsrecht. Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)160 2131313 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org - Weiterführende Informationen: Schließt die Pädophilen-Lobby! DKSB_Endbericht-1.pdf

Tod in Venedig

Von |2015-06-10T21:35:37+02:0018.05.2015|

Der Film "Tod in Venedig" hat mich in tiefste Schuldgefühle getrieben von Norbert Denef Mit "Tonio Kröger", eine Art Selbstporträt von Thomas Mann, begann meine Leselaufbahn. Da war ich 16 Jahre alt und hatte bis dahin noch kein Buch gelesen. Hinter mir lagen sechs Jahre Missbrauchserfahrung mit einem katholischen Priester. Danach holte mich der Organist in sein Bett, mein späterer Schwager. Durch ihn öffneten sich für mich nicht nur die Türen der klassischen Musik, sondern auch der Literatur. Die nächtlichen Sauereien in seinem Bett konnte ich sehr gut ausblenden, denn durch die vergangenen sechs Jahre war ich Meister im Verdrängen geworden. Nach ›››

Zur Rettung der Odenwaldschule

Von |2015-05-29T21:40:41+02:0017.05.2015|

2,5 Millionen sind zusammen, es ist vollbracht, die Odenwaldschule muss (oder braucht) nicht schliessen. Wer sind die Retter? Warum ist ihnen das wichtig? Ein Gastbeitrag von Uli Hake Diese und andere Fragen werden nicht gestellt, ja man schämt sich fast, sie zu stellen, erscheint die Rettung doch zumindest sympathisch, fast schon heroisch. Diese Fragen nicht zu stellen, ist ein Fehler, der gerade im Zusammenhang der Odenwaldschule zu häufig begangen wurde. “Schliessung wäre äusserst täterfreundliche Lösung” oder das nun überall verbreitete Versprechen, “wenn die Odenwaldschule jetzt gerettet wird, dann wird aufgeklärt, ja anders geht’s doch gar nicht, ohne Odenwaldschule gibt’s keine Aufklärung”, ›››

Tätersprache

Von |2015-06-02T13:54:31+02:0010.05.2015|

Vertane Chance - Beschönigung statt Aufarbeitung Ein Kommentar von Dr. Marcella Becker Manche Aspekte der derzeitigen Diskussion im schwulen Blätterwald um den Felix Rexhausen Platz in Köln – feierliche Einweihung oder nicht, oder gar doch anders benennen – ist würdelos und ein Schlag ins Gesicht Betroffener von sexualisierter Gewalt. Wilde Sexspiele  Rexhausen - ein Journalist und Buchautor, der sich auch für Menschenrechte und Rechte der Homosexuellen eingesetzt hatte, publizierte 1969 unter einem Pseudonym das Buch „Berührungen“, in dem er  pädophile und ephebophile Fantasien in Schilderungen von wilden Sexspielen von 14- mit 11 jährigen Jungs beschreibt. Während er Sex von Erwachsenen mit ›››

Bücher – Geschenkaktion

Von |2015-05-20T19:15:00+02:0003.05.2015|

21 Jahre meiner Öffentlichkeitsarbeit habe ich in 'Alles muss raus' als eBook dokumentarisch aufgearbeitet. Mein Buch von 2007 'Ich wurde sexuell missbraucht' habe ich überarbeitet und ebenfalls als eBook erstellt. Beide Bücher können Sie kostenfrei als PDF bei mir bestellen. Bei Interesse senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff: Bücher-Geschenkaktion an: norbert.denef@netzwerkb.org Ich werde Ihnen dann in nächster Zeit beide Bücher als PDF zukommen lassen. Herzliche Grüße Norbert Denef  

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Die Eliteschule wird geschlossen

Von |2015-05-16T17:18:34+02:0029.04.2015|

Eine Kolumne von Hildegard Verhees Wer würde wegen Gewalt eine Normalschule schließen? Von zehn Kindern pro Klasse träumt die Mehrheit des Lehrpersonals, das sich mit 30 ausgeprägten Individuen pro Klasse auseinander setzen muss. Lernstoff muss jedem Kind vorschriftsmäßig vermittelt, muss oftmals im Gleichschritt erarbeitet werden. Für die Förderung des einzelnen Kindes - gleich auf welchem Leistungsstand - bleibt kaum Zeit. Ahnungslose Eltern aufbegehrender Schüler fragen, wie Noten zustande kommen, Probleme entstehen und gelöst werden ... In allen Schulen gibt es überforderte und unterforderte, angepasste und unangepasste, am Ende oft "aus der Rolle fallende" Kinder und Jugendliche. Die Kinder aber, die besonders ›››

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Schließt die Pädophilen-Lobby!

Von |2015-06-16T17:19:41+02:0025.04.2015|

Nach dem medialen Hochkochen des Missbrauchsskandals an der Odenwaldschule hat das Interesse von Eltern und Schülern rapide abgenommen. Nun droht laut einem Bericht des SPIEGEL die Insolvenz. netzwerkB begrüßt es sehr wenn die Odenwaldschule Insolvenz anmeldet. Das verbleibende Vermögen könnte der Trägerverein dafür einsetzen, die Betroffenen von sexualisierter Gewalt angemessen zu entschädigen - es wäre ein würdevoller Akt der Versöhnung. Sex mit Kindern zu entkriminalisieren, dafür setzte sich in den 80er-Jahren auch der Kinderschutzbund ein. Sex mit Erwachsenen, so die Botschaft, mache Kinder stark fürs Leben. Erst nachdem im Oktober 2013 die dunklen Machenschaften dieser angeblichen Kinderschützer ans Tageslicht kamen und ›››

Charité Programm ‚Kein Täter werden‘ zeigt erhebliche wissenschaftliche Mängel

Von |2015-11-26T15:17:58+01:0013.04.2015|

Die deutsche Dunkelfeld Studie – das mittlerweile fast bundesweite Präventionsnetzwerk ‚Kein Täter werden‘ mit namhaften Sponsoren (u.a. Volkswagenstiftung) ist wissenschaftlich gesehen eher zweifelhaft. So argumentiert Andrej König – Experte in Methodenlehre und Forensischer Psychologie an der Fachhochschule Dortmund – dass die Studie von Prof. Beier schwere methodologische und konzeptionelle Fehler aufweist. [1] Die Ergebnisse nach nur 12 monatiger Laufzeit – ein Zeitraum, der für eine Prognose von Langzeiteffekten zu kurz ist – seien nicht wertig, da entgegen dem anerkannten wissenschaftlichen Standard der Präventionsforschung die Zahl der Abbrecher nicht miteinbezogen wurde. Mit 56,4% (180 Teilnehmer, die die Therapiemassnahme gleich zu Beginn ablehnten ›››

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Abhängige müssen Althergebrachtes abnicken

Von |2015-04-29T22:08:22+02:0005.04.2015|

Eine Kolumne von Hildegard Verhees Konstruktiv kann Kritik nur sein, wenn wir tiefer schürfen: So, wie dieser demokratische Prozess langwierig und mühsam sich daher schleppt, so kann es nicht der einzig mögliche, nicht DER Weg zum Ziel Menschenwürde sein! Mich stört die von religiösen und zivilen Obrigkeiten verbreitete REDE von Freiheit, Sicherheit und Recht, der keine ge-recht-en Fakten folgen. Nix geschah nach jenem SPD-Bundesparteitag am 6. Dezember 2011 mit kollektivem Spontanbeifall! – und der ganze Nachdruck inklusive Hungerstreik 2012 bewegte sie nicht zum Handeln. WARUM, warum? Nach wie vor fürchten Obrigkeiten um bestehende Ordnungen. Sie fürchten vor allem um ihr Ansehen [...!] und um ihren ›››

Karikaturisten gesucht

Von |2015-05-18T15:29:06+02:0002.04.2015|

Liebe MitstreiterInnen, netzwerkB will gesellschaftliche Zustände komisch überzeichnet darstellen, mit politischem Hintergrund - dafür suchen wir Karikaturisten. Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 4503 892782 oder +49 160 2131313 info@netzwerkb.org www.netzwerkB.org  

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In eigener Sache – netzwerkB-Mobilnummer geändert!

Von |2015-04-02T07:32:26+02:0027.03.2015|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, bitte nehmen Sie zur Kenntnis - unsere netzwerkB-Mobilnummer hat sich geändert: +49 160 2131313 Kontaktbüro: netzwerkB e.V. Schulstr. 2 B 23683 Scharbeutz Tel.: +49 4503 892782 Mobil: +49 160 2131313 Fax: +49 4503 892783 Email: info@netzwerkb.org Pressekontakt: presse@netzwerkb.org netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt) e.V. ist eine unabhängige Interessenvertretung – Betroffene setzen sich für die Rechte Betroffener ein, indem sie das gesellschaftliche Schweigen brechen. Ihr netzwerB Team

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„Den Bericht zu lesen, war schon erschütternd“

Von |2015-05-20T16:31:32+02:0022.03.2015|

Anhörungsprotokoll des Familie, Kinder und Jugendausschusses zum Antrag “Kinderschutz geht alle an – Prävention stärken, Zusammenarbeit von Jugend- und Gesundheitshilfe ausbauen“ im Landtag Nordrhein-Westfalen, am 5. Februar 2015. ...Norbert Denef (netzwerkB e.V., Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. – Stellungnahme 16/2543): Frau Vorsitzende! Vielen Dank für die Einladung. Ich bin gefragt worden, was ich von diesem System RISKID halte. Ich bedanke mich ganz herzlich für diesen Hoffnungsschimmer, so möchte ich das bezeichnen – einen Hoffnungsschimmer für die Opfer, die ein Leben lang leiden und die durch diese kleine Maßnahme vielleicht eher Hilfe erhalten. Wir sind das Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt. Wir ›››

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Mythos Führungszeugnis

Von |2015-05-29T21:40:08+02:0017.03.2015|

Zum Mythos der Sinnhaftigkeit der Vorlagepflicht von Führungszeugnissen Wir fordern die Politik auf, den Mythos der Sinnhaftigkeit der Vorlagepflicht von Führungszeugnissen nicht weiter zu verbreiten: Führungszeugnisse sind keine geeignete Präventivmaßnahme. Die Verpflichtung zur Vorlage polizeilicher Führungszeugnisse bei der Bewerbung um eine Anstellung in einer Einrichtung, welche hauptsächlich Kinder und / oder Jugendliche betreut oder in welcher diese beschäftigt werden, führt faktisch nicht zur Verbesserung des Schutzes der Kinder und Jugendlichen vor Pädo-Kriminellen. Zunächst ist zwingend zu beachten, dass eine Verfahrenseinstellung gemäß § 153 oder 153a StPO, wie zuletzt im Fall Edathy bekannt geworden, aus einem solchen Führungszeugnis gerade nicht hervorgeht, sondern lediglich etwaige Verurteilungen. Dies ›››

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Projekt „Kein Täter werden“ – Wissenschaftler kritisch hinterfragen

Von |2015-04-14T16:37:31+02:0014.03.2015|

Über eine Pressemeldung vom 12.03.2015 haben wir folgendes zur Kenntnis genommen: Zitat: Die katholische Kirche in Deutschland hat offenbar mehr pädophil geneigte Männer in ihren Reihen als bislang angenommen. Zu dieser Einschätzung kommen namhafte Sexualforscher wie der Berliner Sexualpsychologe Dr. Christoph J. Ahlers und Prof. Klaus M. Beier von der Berliner Charité. Ahlers äußert sich am Montag, 16. März, um 23.30 Uhr im Ersten in der NDR Dokumentation "Das Schweigen der Männer - Die katholische Kirche und der Kindesmissbrauch“. Zitatende Quelle: http://www.cleankids.de/2015/03/12/mehr-paedophile-kleriker-in-katholischer-kirche-als-bisher-angenommen/52948 Schon seit vielen Jahren kritisiert netzwerkB das Projekt „Kein Täter werden“ als verharmlosenden Versuch, von den Ursachen und vom eigentlichen Problem abzulenken - der Entstehung ›››

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Fall Edathy: Die eigentliche Katastrophe sind die Mitwisser

Von |2015-04-20T13:12:01+02:0005.03.2015|

Seine ablehnende Haltung zum Gerichtsbeschluss im Verfahren gegen den ehemaligen SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy hat Norbert Denef, Vorsitzender des netzwerkB (Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt), betont. Er plädiert dafür, Gewalt gegen Kinder in jeglicher Form stärker zu verfolgen. „Einfach abspeisen mit 5 000 Euro und nicht mehr ermitteln, das geht gar nicht“, so Denef in einem Sputnik-Interview. Am Ablauf des Verfahrens kritisiert er aber vor allem die Vorhersehbarkeit und die offensichtlichen Absprachen im Hintergrund. Er meint: „Wir waren nicht überrascht, dass das so kommen wird, selbst Edathy hat ja schon vor einigen Wochen davon gesprochen, dass das Verfahren gegen diese Summe eingestellt werden könnte, ›››

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Der Fall Edathy

Von |2015-03-05T15:22:39+01:0004.03.2015|

netzwerkB spricht sich dafür aus, sexualisierte Gewalt und jegliche Form von Gewalt gegen Kinder zu ahnden und stärker zu verfolgen. SPUTNIK Radiointerview 04.03.2015 mit: netzwerkB - Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Norbert Denef, Vorsitzender - Pressemitteilung vom 03.03.2015: Geld von Edathy nicht annehmen

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Geld von Edathy nicht annehmen

Von |2015-03-06T08:27:46+01:0003.03.2015|

Das Verfahren gegen den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy wurde gegen eine Geldauflage von 5000 Euro eingestellt. Empfänger sollte der Kinderschutzbund Niedersachsen sein. Der aber will das Geld nicht annehmen. Die Entscheidung, das 'Kinderporno-Verfahren' für eine Zahlung von 5000 Euro einzustellen, sei ein "fatales Signal". netzwerkB begrüßt die Entscheidung des Kinderschutzbundes Niedersachsen und fordert alle Einrichtungen auf, die sich für mehr Kinderschutz einsetzen wollen, ebenfalls das Geld von Edathy nicht anzunehmen. - Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org Mehr auf netzwerkB: Der Fall Edathy  

Wissenschaftler kritisch hinterfragen

Von |2015-03-14T17:06:18+01:0016.02.2015|

2005 wurde das Forschungsprojekt „Kein Täter werden“ unter der Leitung von Klaus Michael Beier in Berlin ins Leben gerufen. Mittlerweile wird das Projekt nach gemeinsamen „Qualitätsstandards“ auch in anderen Städten angeboten. Norbert Denef bezeichnete im Oktober 2006 in der Sendung Menschen bei Maischberger das Projekt grundsätzlich als notwendig, den Begriff „Pädophilie“ aber als verharmlosend. 2007 kritisierte er in der Fernsehsendung Johannes B. Kerner, dass die Charité im Zusammenhang mit Pädophilie sogar von „Liebe“ spreche. Wir von netzwerkB kritisierten im November 2014 zusammen mit Fachleuten, dass der unter anderem vom Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden" vertretene Ansatz, dass sich pädophile ‚Neigungen‘ in der Pubertät manifestieren zu oberflächlich sei. Wir vertreten die ›››

Prügelpapst

Von |2015-05-26T07:45:50+02:0010.02.2015|

Der Vatikan plant einen Weltgebetstag für die Opfer von 'sexuellem Missbrauch'. Die "Verantwortung für eine geistliche Heilung" der Betroffenen wolle man damit deutlich machen. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: Erst kürzlich hörten wir von Papst Franziskus, dass ein Kinnhaken normal sei, wenn einer eine Religion beleidigt. Wenige Tage später verherrlichte er die körperliche Züchtigung von Kindern. Anstatt die Verbrechen des Vatikans aufzuklären soll nun gebetet werden. Das ist höhnisch. Mit diesem Weltgebetswahnsinn richtet man bei den Opfern erneuten Schaden an. Bis hin zum Selbstmord. Weiterführende Informationen: Prügelpapst: http://youtu.be/1s0-BjS6WkI  Weltgebetstag ›››

Professor Fegert und der Täterschutz

Von |2015-04-14T16:36:46+02:0009.02.2015|

Eine aktuelle Pressemeldung berichtet über die Forschung zur Häufigkeitsangabe sexuellen Missbrauchs. Internationale Experten tauschten ihr Wissen Ende 2014 in Berlin aus. Der US-amerikanische Soziologe Prof. David Finkelhor, University New Hampshire, der seit mehr als 30 Jahren zur Epidemiologie des sexuellen Missbrauchs forscht referierte dort über die Schwierigkeit vergleichbare Statistiken zur Prävalenz von sexuellem Missbrauch zu bekommen. Der Grund hierfür sei, dass vieles von der Definition abhinge. So seien die Zahlen niedriger, wenn man ausschließlich sexuellen Missbrauch mit Penetration betrachtet, sie würden wiederum deutlich höher, wenn man Übergriffe mit Berührungen im Genitalbereich oder an den Brüsten hinzunimmt. „Unterschiedlich beziehungsweise nicht vergleichbar seien die Zahlen auch, weil es in manchen Ländern ›››

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Stellungnahme „Kinderschutz-Anhörung“ Landtag Nordrhein-Westfalen

Von |2015-03-19T15:30:35+01:0007.02.2015|

Anlässlich einer Einladung zur Anhörung von Sachverständigen des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend, im Landtag Nordrhein-Westfalen, am 5. Februar 2015, zum Thema "Kinderschutz geht alle an - Prävention stärken, Zusammenarbeit von Jugend- und Gesundheitshilfe ausbauen" hat netzwerkB nachfolgende Stellungnahme (als PDF herunterladen) eingebracht: Sehr geehrte Damen und Herren, In Deutschland gibt es ein Kinderschutzgesetz. Es gibt Programme zur Unterstützung von Eltern in Risikofamilien. Es gibt Jugendämter, Präventionsbeauftragte in Gemeinden, Ansprechpartner in Vereinen, Regeln in Internaten und Leitlinien in Kirchen. Für die schon Betroffenen gibt es Anlaufstellen. Letztendlich gibt es das Opferentschädigungsgesetz, das eine Opferrente für Betroffene verheißt, bzw. einen Finanzierungsanspruch für ›››

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„Kinder mit Würde schlagen“

Von |2015-02-14T12:41:30+01:0006.02.2015|

Religionsführer verherrlichen oft Gewalt und ermutigen dadurch viele Menschen das Gleiche zu tun, so wie es kürzlich auch das Oberhaupt der römisch-katholische Kirche getan hat, Papst Franziskus: “Wenn einer eine Religion beleidigt, dann ist das so als ob man meine Mutter beleidigt und dafür riskiert man dann schon mal einen Kinnhaken – das ist doch normal.” Nun erklärte Papst Franziskus bei einer Generalaudienz, dass körperliche Züchtigung der eigenen Kinder in Ordnung sei - nur solle es dabei mit Würde zugehen. Weder ein Kinnhaken noch das Schlagen von Kindern ist für netzwerkB “normal”. Das Schlagen von Kindern als sogenannte Erziehungsmassnahme ist Gewalt. netzwerkB fordert ›››

DEMO vor Landtag in Düsseldorf

Von |2015-02-06T12:23:32+01:0005.02.2015|

Wöchentlich sterben drei Kinder an Kindesmisshandlung! Aufruf zur Demo für mehr Kinderschutz WANN? Donnerstag 5. Februar 2015, ab 11.00 Uhr WO? Vor dem Landtag in Düsseldorf Ein informeller Austausch von Ärzt/innen untereinander kann beim Verdacht auf Kindesmisshandlung weitere Verbrechen verhindern. Auf diesen Gedanken kamen Kinderärzte, die nicht mehr schweigend wegsehen wollen, wenn es um widerliche und grausame Verbrechen an Kindern geht. Die mutigen Kinderärzte wurden aktiv Mit dem Frühwarnsystem RISKID kann Kindesmisshandlung schneller aufgedeckt, Gewaltverbrechen gestoppt und das Ärzte-Hopping eingeschränkt werden. Über die Einführung streitet nun der Landtag in Nordrhein-Westfalen: Am Donnerstag, 5. Februar 2015 um 14:00 Uhr, im Raum E 3 - D 01, findet eine ›››

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Reden über Reden

Von |2015-05-25T14:19:26+02:0001.02.2015|

Der Deutsche Bundestag hat am Freitag, 30.01.2015, über die „Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch sicherstellen“ geredet. Norbert Denef, Sprecher des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V., kurz netzwerkB, nimmt hierzu wie folgt Stellung: Diese Aneinanderreihung von uninspirierten Reden, vor leeren Rängen, teils schlecht abgelesen, teils so geschrieben und vorgetragen wie ein Studentenreferat, welches in der Nacht vorm Abgabetermin noch kurz geschrieben wurde: Ein bisschen Information aus dem Internet, ein paar Schlagwörter, Gesten, die die Hilflosigkeit der Redner nur unterstreichen. Füllsätze wie zum Beispiel: „Akten werden gesammelt und gebündelt, und am Ende wird ein Ergebnis vorgelegt.“ Desinteresse oder nur Distanz lugt hinter der ›››

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Gewaltlosigkeit als Weg

Von |2015-02-08T18:05:25+01:0031.01.2015|

Liebe Mitglieder und Freunde von netzwerkB, Gewaltfreiheit ist unser Weg und eine gewaltfreie Zone im Forum von netzwerkB ist unsere Regel – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle die, die hier Kommentare schreiben. Selbstjustiz lehnen wir grundsätzlich ab! Religionsführer verherrlichen oft Gewalt und ermutigen dadurch viele Menschen das Gleiche zu tun, so wie es kürzlich auch das Oberhaupt der römisch-katholische Kirche getan hat, Papst Franziskus: "Wenn einer eine Religion beleidigt, dann ist das so als ob man meine Mutter beleidigt und dafür riskiert man dann schon mal einen Kinnhaken - das ist doch normal." Ein Kinnhaken ist für netzwerkB nicht "normal"! Schon Mahatma ›››

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Mal ganz ehrlich

Von |2015-02-01T13:24:15+01:0027.01.2015|

Der Deutsche Bundestag berät am Freitag, 30.01.2015, den Antrag der Fraktionen der CDU/CSU und der SPD: „Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch sicherstellen“ Nach 5-jährigem kollektivem Verdrängen der schlimmsten Verbrechen an Kindern wird nun eine Kommission geplant - nein, nicht sofort, sondern erst im Jahre 2016. Was sagen wir diesen gefolterten und oft fürs ganze Leben geschädigten Kindern? An Zynismus und eiskaltem Kalkül ist diese Politik wohl kaum noch zu überbieten. Mal ganz ehrlich, wie lange können/wollen Sie von der Presse wieder einmal schweigend wegschauen? Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091 ›››

Der K(r)ampf um die Verjährungsfristen

Von |2015-05-25T14:18:17+02:0026.01.2015|

5 Jahre 'Aufarbeitung von sexuellem Kindesmissbrauch' - Betroffene von sexualisierter Gewalt sind von der Bundesregierung enttäuscht Seit Anfang 2010 wird an Runden Tischen geredet und viel Papier erzeugt. Geändert hat sich für die Betroffenen nicht wirklich etwas – im Gegenteil: Wir Betroffenen haben den Eindruck, dass die Entscheidungsträger nicht willens sind grundlegend über die lange Geschichte von Machtmissbrauch an schwächeren Menschen zu reflektieren und die Ursachen desselben zu erforschen, was notwendigerweise auch die Nachkriegszeit mit einschließen würde. Viel eher scheint unsere Regierung eine Politik zu verfolgen, in der das Leben eines Menschen - auch eines Kindes - materiellem Gewinnstreben und Machterhaltung ›››

Zensur: Pädophilie-Präventionsprojekt “Kein Täter werden”

Von |2015-02-16T14:59:39+01:0020.01.2015|

In einem offenen Brief im November 2014 an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesjustizminister Heiko Maas hat netzwerkB gemeinsam mit Experten aus dem Bereich der Psychothraumatherapie unsere Kritik zum Pädophilie-Präventionsprojekt “Kein Täter werden” zum Ausdruck gebracht. Die UnterzeichnerInnen des Briefes haben fachlich begründete Zweifel, dass sich dieses Konzept als eine dauerhaft ausreichend wirksame Strategie zur Tätervermeidung erweisen wird. Freundlicherweise hat die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vom Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“ auf diesen Brief hin reagiert und uns wissen lassen, dass Prof. Beier, der Leiter des Berliner Instituts der Charité, gern ein Gespräch mit dem Vorsitzenden von netzwerkB, Norbert Denef, vereinbaren würde. Wir haben daraufhin einen Termin in der Geschäftsstelle ›››

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SPD Fraktion verbreitet Unwahrheiten

Von |2015-02-03T13:24:27+01:0008.01.2015|

Die SPD Fraktion verbreitet Unwahrheiten über Verjährungsfristen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung Die SPD Fraktion verbreitet die Nachricht: Verjährungsfristen bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sollen zukünftig verlängert werden. Alle schweren Sexualdelikte sollen zukünftig nicht mehr vor der Vollendung des 50. Lebensjahres des Opfers verjähren. Damit wird sehr vielen Opfern geholfen. Alle drei Punkte sind sachlich und fachlich falsch, richtig dagegen ist: Heiko Maas hat als Bundesjustizminister einen Gesetzesentwurf eingebracht, nach welchem lediglich die Hemmungsregelung vom 21. auf das 30. Lebensjahr des Opfers angehoben werden soll - Verjährungsfristen werden nicht verlängert. Nur mit Todesfolge sollen zukünftig schwere Sexualdelikte nicht mehr ›››

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Charité Programm ‘Kein Täter werden’ im ethisch-rechtlichen Dunkelfeld

Von |2015-01-22T20:23:25+01:0030.12.2014|

Die Studie von Prof. Beier an der Charité in Berlin „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch im Dunkelfeld“  ist ethisch fragwürdig, rechtlich bedenklich und wissenschaftlich anfechtbar. Die deutsche Ärztezeitung publizierte jüngst eine Zusammenfassung der Studie unter dem Titel ‚Pädophilie Prävention zeigt Wirkung‘. Ergebnis der Studie ist aber, dass gerade diese Wirkung relativ gering ist: 5 von 25 Missbrauchstätern berichteten von fortbestehendem Kindesmissbrauch während der Therapie 29 von 32 Verwendern von kinderpornographischem Material taten dies auch weiterhin. Einbezogen in das Therapieprogramm werden u.a. auch Männer, die bereits sexuelle Übergriffe auf Kinder begangen haben, aber den Strafverfolgungsbehörden (noch) nicht bekannt sind (reale ‚Dunkelfeld-Täter‘), hieß es ›››

Konzept der Charité “Kein Täter werden” zweifelhaft

Von |2014-12-23T14:47:18+01:0018.12.2014|

Auf das Pädophilie-Präventionsprojekt “Kein Täter werden” wird auch im Fall Sebastian Edathy immer wieder darauf hingewiesen, dass es "sinnvoll und erfolgreich" sei. netzwerkB hat fachlich begründete Zweifel, dass sich das Konzept der Charité als eine dauerhafte, ausreichend wirksame Strategie zur Tätervermeidung erweisen wird. Dieser Kritik haben sich Psychotrauma-FachexpertInnen in einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und Bundesjustizminister Heiko Maas angeschlossen, s. unter: Präventionsprojekt “Kein Täter werden” – Pädophile Impulse nachhaltig stoppen! Für Rückfragen: netzwerkB – Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt e.V. Telefon: +49 (0)4503 892782 oder +49 (0)163 1625091 presse@netzwerkb.org www.netzwerkB.org

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